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Was ist ein 'Wissensvoucher'?
Der Wissensvoucher ist ein Gutschein, der einem Betrieb aus dem "KMU" Recht auf eine Anzahl kostenlose
Beratungs- bzw. Untersuchungstage bei einer großen, wissensintensiven Organisation (Betriebe, Forschungs- und
Bildungsinstitute) dem so genannten Wissensträger, gibt. Neben dem Namen 'Wissensvoucher' werden auch die
Namen Innovationsvoucher, Researchvoucher und Voucher benutzt.
Warum ist der 'Wissensvoucher' entwickelt worden?
Der 'Wissenvoucher' ist entwickelt worden, um das Wissensniveau des "KMU" zu erhöhen und das
innovative Vermögen zu vergrößern, um somit eine Verbesserung der Konkurrenzposition zu Stande zu
bringen. Das ist wiederum wichtig für die niederländische Wissensökonomie. Außerdem ist es ein
Instrument, um den Einsatz von externer Sachkenntnis zu stimulieren, so dass eine Verbesserung im Wissenstransfer
zwischen dem "KMU" und der niederländischen Wissensökonomie auftritt. Es steht viel Wissen
zur Verfügung, das noch nicht optimal vom "KMU" benutzt wird.
Wie ist der 'Wissensvoucher' entstanden?
1995 ist die Idee des Vouchers durch das 'LIOF' nach Rücksprache mit den Abteilungen Entwicklung &
Innovation der damaligen fünf niederländischen ROMs (Regionale Ontwikkelings Maatschappijen
[Niederländische Entwicklungs- Gesellschaften]) eingebracht worden. Das Ziel war, mit einem neuen Instrument
gemeinsam die Konkurrenzkraft der Zielgruppe, nämlich der "KMU", zu stärken. Es stellte sich
heraus, dass die Initiative nicht für alle ROMs realisierbar war.
In Limburg bot der von der Provinz aufgestellte Regionale Technologie Plan (RTP) die Möglichkeit, 1997 mit dem ersten Pilot zu starten. Unter dem Namen "Research Voucher" lancierten die drei Parteien: LIOF (Ger Schnackers), die Provinz Limburg (Jean Severijns) und DSM (Harry Hoevers) das Voucherkonzept, um das Wissensniveau der Wirtschaft zu erhöhen.
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Kennisbrugvoucher und Moeglichkeiten mit Deutschland Entwicklung und Erfahrungen mit Vouchern |